Fotos
Fotos für den Fotokalender: Auflösung, Pixel und Seitenverhältnis
Am Bildschirm sieht fast jedes Foto scharf aus – gedruckt auf A4 oder A3 zeigt sich, wie viele Bildpunkte es wirklich hat. Hier steht, wie groß Fotos für einen Kalender sein müssen, was ein Handyfoto schafft und welches Seitenverhältnis zu welchem Layout passt.
Das Tool zeigt für jedes Foto eine Qualitätsampel – grün ab 300 dpi, gelb ab 225 dpi, rot darunter.
Fotos prüfen und Kalender erstellenSo viele Pixel brauchst du
Für einen Kalender gelten 300 dpi als Richtwert, 225 dpi als Untergrenze. Die Tabelle zeigt die nötigen Pixel für ein Foto, das die ganze Seite bzw. die ganze Breite füllt.
| Fläche | Größe | 300 dpi (gut) | 225 dpi (noch gut) |
|---|---|---|---|
| A4 ganzseitig | 21 × 29,7 cm | 2480 × 3508 px | 1860 × 2631 px |
| A4 hoch, Foto oben (4:3) | 21 × 15,75 cm | 2480 × 1860 px | 1860 × 1395 px |
| A3 ganzseitig | 29,7 × 42 cm | 3508 × 4961 px | 2631 × 3720 px |
| 21 × 21 cm ganzseitig | 21 × 21 cm | 2480 × 2480 px | 1860 × 1860 px |
| A5 quer ganzseitig | 21 × 14,8 cm | 2480 × 1748 px | 1860 × 1311 px |
Im Druckerei-Modus kommen 3 mm Beschnitt pro Seite dazu – bei A4 ganzseitig also 2551 × 3579 px. Für Fotos in Collagen oder mit Rahmen reicht entsprechend weniger.
dpi verständlich erklärt
dpi heißt „dots per inch“, Bildpunkte pro Zoll (2,54 cm). Ein Foto hat keine feste dpi-Zahl – sie ergibt sich erst aus der Druckgröße:
dpi = Pixel ÷ (Breite in cm ÷ 2,54)
Ein Foto mit 3000 Pixeln Breite hat auf 21 cm Breite also 3000 ÷ 8,27 ≈ 363 dpi, auf 42 cm nur noch rund 181 dpi. Die dpi-Angabe in den Dateieigenschaften spielt keine Rolle, nur die Pixel zählen.
Zoom kostet Auflösung: Wer ein Foto im Kalender auf das Doppelte vergrößert, um einen Ausschnitt zu zeigen, halbiert die dpi. Die Ampel im Tool rechnet das mit ein.
Was Handyfotos schaffen
Ein typisches Handyfoto mit 12 Megapixeln hat 4032 × 3024 Pixel. Ganzseitig gedruckt ergibt das:
| Format | dpi | Ergebnis |
|---|---|---|
| A5 quer | ca. 488 | Sehr gut |
| 21 × 21 cm | ca. 366 | Sehr gut |
| A4 | ca. 345 | Gut |
| A3 | ca. 244 | Noch gut, Details etwas weicher |
Handys mit 48 oder mehr Megapixeln speichern standardmäßig meist kleinere Fotos, oft mit 12 oder 24 Megapixeln. Für A3 lohnt sich, wenn möglich, der volle Auflösungsmodus oder eine Kamera.
Wo Fotos unbemerkt klein werden
- Messenger: Fotos, die per WhatsApp & Co. verschickt wurden, sind meist deutlich verkleinert und komprimiert. Lass dir das Original schicken – als Datei oder über einen geteilten Ordner.
- Soziale Netzwerke: Downloads von Instagram oder Facebook sind ebenfalls verkleinert.
- Screenshots haben nur die Auflösung des Bildschirms.
- Digitalzoom und Zuschnitt in der Galerie-App verringern die Pixel.
- Bearbeitungs-Apps exportieren manchmal in reduzierter Größe – Export-Einstellungen prüfen.
Ein Nebeneffekt: Bei solchen Kopien fehlt oft auch das Aufnahmedatum. Dann kann das Tool das Foto nicht automatisch seinem Monat zuordnen.
4:3, 3:2 oder quadratisch?
| Seitenverhältnis | Woher | Im Kalender |
|---|---|---|
| 4:3 | Die meisten Handys | Füllt bei A4 hoch die volle Breite oben |
| 3:2 | Spiegelreflex- und Systemkameras, Abzug 10 × 15 | Etwas flacher, mehr Platz für den Kalender |
| 16:9 | Videos, Panorama-nahe Fotos | Wirkt als breiter Streifen, gut für Landschaften |
| 1:1 | Quadratische Fotos, Instagram | Passt zu 21 × 21 cm und Polaroid |
Eine A4-Seite hat das Verhältnis 1 : 1,41 – also zwischen 4:3 und 3:2. Ganzseitige Fotos werden deshalb immer etwas beschnitten. Im Tool vermeidest du das mit dem Fotoformat „Wie das Foto“: Jedes Fotofeld bekommt die Form seines Fotos, nichts wird abgeschnitten. Mit „Einheitlich 4:3“ oder „3:2“ sehen alle Monate gleich aus.
Hochformat oder Querformat?
- Querformat-Fotos passen zu „Foto oben, Kalender unten“ und „Kalender oben, Foto unten“ sowie zu Querformat-Kalendern im Vollbild.
- Hochformat-Fotos passen zu „Foto links“ (mit Tagesliste oder Monatsraster) und zum Vollbild auf einem Hochformat-Kalender.
- Beim automatischen Verteilen bevorzugt das Tool für jedes Fotofeld ein Foto in der passenden Ausrichtung.
Qualitätsampel für jedes Foto, Fotofelder in der Form deiner Fotos, Verteilung nach Aufnahmemonat.
Fotos vorbereiten
- Auf einem großen Bildschirm prüfen: Unschärfe und Verwackler fallen auf dem Handy kaum auf, auf dem Laptop oder Tablet schon.
- HEIC-Fotos vom iPhone kann das Tool direkt lesen. Für andere Programme hilft HEIC in JPG umwandeln.
- Dunkle Fotos leicht aufhellen – gedruckt wirken sie dunkler als am Bildschirm.
- Nicht künstlich vergrößern: Hochrechnen bringt keine echten Details zurück. Lieber ein anderes Foto oder ein Layout mit kleinerem Fotofeld wählen.
Fotos laden und Kalender gestalten
Qualitätsampel, Fotofelder in der Form deiner Fotos und ein druckfertiges PDF – kostenlos und ohne Upload.
Häufige Fragen
Welche Auflösung brauche ich für einen A4-Fotokalender?
Für ein ganzseitiges Foto 2480 × 3508 Pixel bei 300 dpi. Ab etwa 1860 × 2631 Pixeln (225 dpi) ist das Ergebnis noch gut.
Reicht ein Handyfoto für einen Fotokalender?
Ja. Ein 12-Megapixel-Foto ergibt auf A4 rund 345 dpi. Für A3 sind es etwa 244 dpi – noch gut, aber Details werden etwas weicher.
Warum sind Fotos aus WhatsApp zu klein?
Messenger verkleinern und komprimieren Fotos beim Versenden. Für den Druck immer das Original verwenden.
Spielt die dpi-Angabe in der Datei eine Rolle?
Nein. Entscheidend sind nur die Pixel und die Größe, in der das Foto gedruckt wird.
Muss ich meine Fotos zuschneiden?
Nein. Mit dem Fotoformat „Wie das Foto“ passt sich das Layout jedem Foto an. Ausschnitte kannst du im Tool per Ziehen und Zoom ändern.
Was bedeutet die rote Ampel?
Das Foto hat in seiner Größe weniger als 225 dpi und wird sichtbar unscharf gedruckt. Weniger zoomen, ein größeres Original nehmen oder das Foto in ein kleineres Feld setzen.
Quellen
- WIRmachenDRUCK: Druckdaten-Checkliste – Beschnitt, Sicherheitsabstand, Auflösung, Farbraum
- kalender-druck.de: Hilfe zu Druckdaten – 2 mm Beschnitt, mindestens 300 dpi
- heise: Fotokalender-Anbieter im Vergleich – acht Wandkalender in A4 quer, Preise Stand November 2025