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WLAN-QR-Code erstellen: scannen statt Passwort abtippen

Ein 20-stelliges WLAN-Passwort vorlesen, buchstabieren, „war das ein kleines L oder eine Eins?“ – mit einem WLAN-QR-Code ist das vorbei. Gäste halten die Handykamera darauf und sind verbunden. Hier steht, wie du den Code erstellst, wo er hängen sollte und worauf du bei der Sicherheit achten musst.

Direkt loslegen: Netzwerkname und Passwort in den QR-Code-Generator eintragen, Code herunterladen, ausdrucken. Das Passwort verlässt deinen Browser nicht.

WLAN-QR-Code erstellen

Die Kurzfassung

  1. Im QR-Code-Generator den Typ WLAN wählen.
  2. Netzwerkname (SSID) und Passwort eintragen – Groß- und Kleinschreibung beachten.
  3. Verschlüsselung auf WPA/WPA2/WPA3 lassen (passt für fast alle Router).
  4. Mit dem eigenen Handy testen, dann als PDF oder PNG speichern und ausdrucken.

Dein Passwort bleibt bei dir. Der Code wird komplett im Browser erzeugt. Das WLAN-Passwort wird an keinen Server geschickt und nicht einmal lokal gespeichert.

Schritt für Schritt

  1. Zugangsdaten nachschlagen. Netzwerkname und Passwort stehen in der Router-Oberfläche oder auf dem Aufkleber an der Unterseite des Routers („WLAN-Netzwerkschlüssel“).
  2. Typ wählen. Im QR-Code-Generator oben auf WLAN klicken.
  3. Eintragen. Netzwerkname und Passwort Zeichen für Zeichen übernehmen. Ein Leerzeichen am Ende oder ein falscher Großbuchstabe reichen, damit das Verbinden scheitert.
  4. Gestalten. Eine Vorlage wählen und unter „Rahmen“ zum Beispiel Band unten mit der Beschriftung „WLAN“ oder „Gäste-WLAN“ – so wissen Besucher sofort, wofür der Code ist.
  5. Prüfen. Rechts erscheint das Ergebnis des Lesbarkeits-Checks. Zusätzlich einmal mit dem eigenen Handy scannen und verbinden – idealerweise nachdem du das WLAN auf dem Handy „vergessen“ hast.
  6. Speichern. Für den Ausdruck die PDF-Breite wählen (z. B. 80 mm) und „PDF“ klicken, für Bildschirme oder Messenger PNG.

Die richtigen Einstellungen

FeldWas eintragen?
Netzwerkname (SSID)Der Name, den Handys in der WLAN-Liste anzeigen, z. B. FRITZ!Box 7590 XY. Exakt gleich schreiben, inklusive Leer- und Sonderzeichen.
VerschlüsselungWPA/WPA2/WPA3 für praktisch alle heutigen Router. WEP nur bei sehr alten Geräten. Keine für offene Netze ohne Passwort.
PasswortDer WLAN-Schlüssel – nicht das Passwort für die Router-Oberfläche.
Verstecktes NetzwerkNur anhaken, wenn der Router den Netzwerknamen nicht aussendet. Dann sucht das Handy gezielt nach diesem Namen.

Im Code steckt am Ende ein kurzer Text in einem festen Format, zum Beispiel WIFI:T:WPA;S:Gaeste;P:geheim123;;. Sonderzeichen wie Semikolon, Doppelpunkt oder Komma im Namen oder Passwort werden dabei automatisch korrekt maskiert – darum musst du dich nicht kümmern.

Gästenetz-Name und Passwort eintragen, Rahmen mit „WLAN“ wählen, als PDF in Druckgröße speichern – fertig für die Pinnwand.

Wo der Code hängen sollte

Für einen Ausdruck in Visitenkartengröße reichen 3–4 cm Kantenlänge, für einen Aufsteller auf dem Tisch 6–8 cm.

Sicherheit: Was jeder wissen sollte

Ein WLAN-QR-Code ist ein ausgedrucktes Passwort. Wer ihn fotografiert, kann sich später jederzeit verbinden – auch von der Straße aus, solange er in Reichweite ist. Deshalb:

Wenn das Verbinden nicht klappt

SymptomUrsache und Lösung
Kamera zeigt gar nichts anCode zu klein, verdeckt oder spiegelt. Ältere Android-Handys erkennen QR-Codes nur über Google Lens oder eine Scanner-App.
„Verbindung nicht möglich“ oder falsches PasswortTippfehler im Passwort oder Netzwerknamen. Unter „Gespeicherte Daten anzeigen“ im Generator siehst du genau, was im Code steckt.
Handy findet das Netz nichtNetz ist versteckt – dann „Verstecktes Netzwerk“ anhaken. Oder das Handy ist außer Reichweite bzw. unterstützt nur 2,4 GHz.
Nur manche Geräte verbinden sichReine WPA3-Netze funktionieren mit älteren Geräten nicht. Im Router den Mischbetrieb „WPA2 + WPA3“ einstellen.
Router hat MAC-FilterNeue Geräte müssen im Router erst freigegeben werden – unabhängig vom QR-Code.

Router und Handy können es auch

FRITZ!Box & Co.

Viele Router zeigen in ihrer Oberfläche selbst einen QR-Code für das WLAN oder den Gastzugang an und bieten ein Infoblatt zum Ausdrucken. Gestalten lässt sich der Code dort aber nicht.

Android

Seit Android 10 kann man in den WLAN-Einstellungen beim verbundenen Netz auf „Teilen“ tippen und bekommt einen QR-Code angezeigt – praktisch für den Moment, aber nicht zum Ausdrucken.

iPhone

iPhones teilen WLAN-Passwörter am liebsten direkt mit Kontakten in der Nähe. Für Gäste, die nicht in deinen Kontakten stehen, ist ein gedruckter Code die einfachere Lösung.

Dieser Generator

Eigenes Design, Rahmen mit Beschriftung, Lesbarkeits-Check und Druck-PDF in exakter Größe – und das Passwort verlässt nie den Browser.

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Netzwerkname und Passwort eingeben, Design wählen, als PNG, SVG oder PDF speichern – kostenlos, ohne Anmeldung und ohne Upload.

Häufige Fragen

Ist der WLAN-QR-Code kostenlos?

Ja. Der QR-Code-Generator ist kostenlos, ohne Anmeldung und ohne Wasserzeichen. Der Code läuft nie ab.

Wird mein WLAN-Passwort gespeichert oder hochgeladen?

Nein. Der Code wird ausschließlich in deinem Browser erzeugt. Das Passwort wird weder an einen Server geschickt noch im Browser gespeichert.

Funktioniert der Code mit dem iPhone?

Ja. Die Kamera-App des iPhone erkennt WLAN-QR-Codes und bietet an, sich mit dem Netz zu verbinden.

Funktioniert der Code mit Android?

Ja. Bei den meisten Android-Handys erkennt die Kamera-App den Code direkt, sonst Google Lens oder die Schnelleinstellung „QR-Code scannen“.

Was passiert, wenn ich das WLAN-Passwort ändere?

Dann funktioniert der alte Code nicht mehr, weil das Passwort im Code selbst steckt. Einfach einen neuen Code erstellen und den alten Ausdruck ersetzen.

Welche Verschlüsselung muss ich wählen?

Für fast alle Router „WPA/WPA2/WPA3“. Nur bei sehr alten Routern mit WEP-Verschlüsselung „WEP“, bei offenen Netzen ohne Passwort „Keine“.

Kann jemand mit dem Code mein Heimnetz ausspähen?

Wer verbunden ist, ist im selben Netz wie deine Geräte. Für Gäste deshalb besser den Gastzugang des Routers verwenden – der ist vom Heimnetz getrennt.

Quellen

  1. Barcode Contents, ZXing-Projekt – die verbreiteten Formate für WLAN, Kontakte, SMS und Termine (englisch).
  2. ISO/IEC 18004:2015 – QR Code bar code symbology specification, ISO (englisch).
  3. jsQR – der Open-Source-Decoder, mit dem der Lesbarkeits-Check im Browser arbeitet.

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